Kurzfilm
Frankenweenie
deutscher Titel: “Frankensteenie – Der Kleine Süsse Horrorhund”
Mit „Frankenweenie“ beschert uns Tim Burton eine Hommage in Kurzfilmform auf zwei Horrorklassiker, nämlich auf James Whales „Frankenstein“ sowie „Frankensteins Braut“: Der kleine Victor Frankenstein (Barret Oliver, im selben Jahr sollte er noch durch „Die Unendliche Geschichte“ ganz groß rauskommen) liebt seinen Hund Sparky über alles. Doch will die Idylle nicht lange währen, denn das Hündchen [....]
Alles Gute zum Hochzeitstag (OmU)
Ein Paar freut sich auf seinen Hochzeitstag und beide wollen das Fest besonders schön gestalten. Jeder denkt über ein Geschenk für den anderen nach, doch statt der Geschenke und der Feier ergeben sich nur Pannen.
Der Schauspieler und Regisseur Pierre Étaix begann seine berufliche Laufbahn als Maler. Bereits 1949 kam er erstmals mit dem Filmgeschäft in Berührung, in der Funktion eines Produktionsassistenten. 1958 wurde [....]
Eric Rohmer: Kurzfilme (OmU)
“Aus diesem Film” – der Kritiker spricht von “Wintermärchen” (1991) – kommt man versöhnt mit dem Leben heraus, so bescheiden es auch sein mag, mit der Liebe, so einfach sie sein mag, und besser noch: mit sich selbst.” Ein Kompliment, das viele Filme des feinnervigen Franzosen verdient haben. Das liegt an Eric Rohmers Unaufdringlichkeit, seinem behutsamen Umgang mit der Kamera und seinem Hang zu [....]
Das Lächeln der Madame Beudet
„’La souriante Madame Beudet’, vielleicht Dulacs bekanntester Film, entstand 1921 und kam in Paris im November 1923 ins Kino. Von den Feministinnen seit der Zeit seiner Erstaufführung begeistert aufgenommen, widmet sich der Film einer modernen Madame Bovary, einer provinzlerischen Hausfrau, den den Quälereien durch ihren ungehobelten Mann mit imaginierten Ausflügen in eine außerordentlich reiche Phantasiewelt entflieht. Erstickt durch die erdrückende Vulgarität dieses Textilkaufmanns der [....]
Die Einladung zur Reise
“Die Einladung zur Reise” ist von einem Baudelaire-Gedicht inspiriert, entstand aber nach eigenem Drehbuch Dulacs. Sie verzichtet auf Zwischentitel und beschränkt sich fast vollständig auf einen einzigen Raum, eine offenkundig aus bemalten Kulissen gebaute Bar. Eine Frau sucht diese auf, in der Hoffnung auf Zerstreuung, womöglich sogar eine Affäre. Nach anfänglicher Unsicherheit beginnt sie, mit einem Seemann zu flirten und ins Bar-Setting schleichen sich [....]
Die Muschel und der Kleriker
Nach der Vorlage von Antonin Artaud erzählt Dulac das erste surrealistische Werk der Filmgeschichte, die Geschichte eines jungen Geistlichen, der sich unverkennbar im ödipalen Dreieck zwischen einer unerreichbaren Frau und einem jovial-dominanten älteren Mann bewegt. Traumatisch gefangen in seiner unerfüllten Sehnsucht, schwankt er zwischen Zerstörungswut und Kastrationsangst. [....]
The Call of Cthulhu (2005)
Der Insasse eines Irrenhauses erzählt seinem Arzt die Geschichte der Geschehnisse, die ihn an diesen Ort gebracht haben. Im Nachlass seines Großonkels entdeckte er Notizen, die verschiedene seltsame Ereignisse auf der ganzen Welt in Zusammenhang brachten. Ein Künstler erzählte ihm von wirren Träumen einer versunkenen Stadt, ein Polizist verhaftete Kultisten in einem Sumpfgebiet und eine Schiffsbesatzung stieß auf einen treibenden Kutter und gelangte mit [....]
Der Herbstmann (OmU)
Der Herbst, die Jahreszeit, in der die Natur sich darauf vorbereitet wiedergeboren zu werden oder zu sterben. Zu dieser Zeit treffen wir zwei junge Kerle. Sie sind wahrlich nicht die beliebtesten Typen in der kleinen Gemeinde im Tornedal im schwedisch-finnischen Grenzgebiet, denn die Methoden, mit denen sie ihren Lebensunterhalt bestreiten, sind moralisch mehr als fragwürdig.
Alles, was sie versuchen, scheint wie verhext; als würde [....]
Wim Wenders: Kurzfilme
Wim Wenders geboren am 14. August 1945 in Düsseldorf als Sohn eines Arztes, studiert nach dem Abitur in Oberhausen vier Semester Medizin und Philosophie in München, Freiburg und Düsseldorf. 1966/67 inszeniert der filmbegeisterte Student mit “Schauplätze” seinen ersten eigenen Kurzfilm. Es folgt ein einjähriger Aufenthalt in Paris, wo Wenders sich vergeblich an der Filmhochschule IDHEC bewirbt. Mehr Erfolg hat er an der Hochschule für [....]

