Das indische Grabmal 1. Teil – Die Sendung des Yoghi (1921)
Der Architekt Herbert Rowland erhält vom Maharadscha von Eschnapur die schriftliche Aufforderung, für dessen Gemahlin ein Grabmal zu bauen. Er muß sofort aufbrechen und hinterläßt seiner Braut Irene einen Brief, der sie über alles informieren soll. Dieser Brief aber verschwindet auf rätselhafte Weise. Doch mit Hilfe des Dieners, der einiges mitbekommen hat, reist sie ihm nach. Am Ziel angekommen, verbietet ihr der Maharadscha eine Begegnung mit Rowland. Der erfährt bei der Besichtigung der Baustelle des Grabmals, daß Savitri, die Fürstin, noch lebt, und daß sie den englischen Offizier Mac Allan liebt. Beide will der Maharadscha mit dem Tode bestrafen…
“Der Welt größter Film”, so wurde 1921 dieses schier unglaubliche Monumentalwerk angekündigt. Und tatsächlich ist es auch heute noch beeindruckend, was Hunderte von Arbeitern, Tausende Komparsen und Hunderttausende Arbeitsstunden erschaffen haben – eine orientalische Märchenwelt aus riesigen indischen Tempeln, Palästen und Türmen.
Das indische Grabmal ist ein Monumentalfilm des Regisseurs Joe May in 2 Teilen. Der 1. Teil trägt den Titel „Die Sendung des Yoghi“, der 2. Teil heißt „Der Tiger von Eschnapur“. Das Drehbuch schrieben Fritz Lang und Thea von Harbou nach dem gleichnamigen Roman von Thea von Harbou. Die Uraufführung fand am 22. Oktober 1921 (1. Teil) und am 19. November 1921 (2. Teil) im Ufa-Palast am Zoo in Berlin statt.
Richard Eichberg drehte 1938 ein Re-Make mit “Der Tiger von Eschnapur (1938)” & “Das indische Grabmal (1938)“.
Fritz Lang drehte 1959 ein weiteres Re-Make mit “Der Tiger von Eschnapur (1959)” & “Das indische Grabmal (1959)”.
Regisseur: Joe May | Schauspieler: Olaf Fønss, Mia May, Conrad Veidt, Erna Morena
Release: DVD-Rip eng.Texttafeln
Download: Rapidshare.com


